Um 7:30 habe wir die Anreise per Fahrrad in Angriff genommen. Nach den 7 km waren wir warmgeradelt und holten die Startunterlagen ab. Dann radelten wir ins Freibad und dort war schon ein ganz netter Betrieb. Ich habe meine Brille bei der Anmeldung hinterlegt und bekam meine Startnummer auf den Oberarm gemalt.
Der Start für die 200m begann im Wasser – ohne Startsprung – zu fünft auf ca. 1,5 Bahnen Breite. Ich drückte mich ab und spurtete einige Züge (Brustschwimmen) um aus dem Gedränge zu kommen. Mein Start war gut und kam auch als erste unserer 5er Gruppe ins Ziel.
Da es ja ein Trimmathlon (keine Zeiten für den Wechsel) ist gingen wir uns gemütlich umziehen und dann mit den Fahrrädern zum Start. Wir starteten zu dritt und fuhren in den Nachbarort, wo ich einem Auto die Vorfahrt genommen habe… Umpf – das war peinlich aber irgendwie hatte ich wohl Rennfieber. Netterweise bremste das Auto.
Dann ging es erstmal ein wenig bergauf und dann wieder zurück in den anderen Ort quer durch’s Industriegebiet. An den stärker befahrenen Straßenkreuzungen standen Helfer mit Verkehrskellen und winkten uns durch.
Die Fußgängerampel stand wenigstens auf grün und ich konnte durchfahren, aber auf der Bahnhofstrasse behinderte mich ein Auto, welches doch sehr langsam fuhr. Nach einigen 100m fuhr er rechts ran – Danke!
Und nach 9 km waren wir auch schon wieder am Ziel. Unsere Zeitkarte haben wir in die Hand gedrückt bekommen – ohne Eintrag, die Zeit wäre im Computer. Aha!
Und dann ging es ins Stadion. Die Stimmung war den ganzen Tag schon prima und es war richtig toll, wie ganze Familien mit ihren Kindern mitmachten. Die Sonne kam um 10:00 Uhr heraus und jetzt wurde es heiß!
Wir sind wieder zu dritt zum Start und los ging es auf die 3,4 km Strecke. Meine Beine liefen gut und ich kam sofort in den richtigen Rhythmus. Das ist mir bisher beim Üben nicht gelungen.
Ich überholte 2 Kinderpäärchen und rief ihnen zu, dass sie das prima machen!
Die Strecke war angenehm leer und ein Teil verlief als Grasweg an einem Flusslauf entlang. Es lief locker und ich gab ein wenig Gas bis ich leichtes Seitenstechen verspürte und nahm halt wieder etwas Tempo raus. An der nächsten Straßenkreuzung meinten die Helfer ich würde aber flott laufen und gut aussehen – das tut doch gut.
Und dann kam der Zieleinlauf im Stadion. Ich zog das Tempo an und die letzten 100m gab es einen Endspurt mit lachendem Zieleinlauf! Schade, daß es schon um war – ich wäre jetzt gerne noch weitergelaufen...
Wir setzten uns auf den Rasen und zogen die Schuhe aus. Im Stadion war es jetzt schon voller und eine richtig schöne Stimmung.
Ok – die Distanzen waren mickrig – aber es hat mir so gut gefallen, dass ich euch den Bericht nicht vorenthalten möchte.
Ich habe auf jeden Fall Blut geleckt und der Wunsch einmal einen Triathlon zu bewältigen wurde geweckt. Aber davor wird noch richtig trainiert!
Nelja - die hier irgendwann einen richtigen Tria-Bericht einstellen wird!