Als ich 4 Wochen nach meinem Einstieg in die Läuferkarriere bei meinem Hausarzt mit heftigen Knieschmerzen aufschlug, meinte dieser: "Sie haben aber schlimme Füsse!"

Diagnose: Plattfüsse höchsten Grades.
Was mir half, waren die verschriebenen Einlagen
und gestützte Schuhe Asics 2090. Ich kam mit dieser Kombination gut zurecht. Probleme gab es immer wieder woanders, vor allem mein ITBS, erst rechts, ein Jahr später links. Ich habe immer gedehnt, um es wieder in den Griff zu kriegen, danke noch mal an @steif für die Tipps.

Aber jeweils vier Monate Ausfall sind nervend.
Das als Anlass habe ich voriges Jahr das Setup Schuhe plus Einlagen in Frage gestellt. Ich bin ein paar Läufe ohne Einlagen gelaufen. Für die Füsse war es die Hölle. Die brannten zuerst fürchterlich, das gab sich allerdings recht schnell, ist nach 3-4 Läufen kein Thema mehr gewesen. Seit letztem Sommer laufe ich nun ohne Einlagen und hab dahingehend keine Probleme mehr.
Ich weiß, wie nervig das ist, wenn man sich nicht sicher ist, ob man nun das Richtige tut. Bei jedem Lauf achtet man auf jedes Zipperlein. Sind die Einlagen verruttscht, was drückt da, was ist das für ein Ziehen etc. Das ist jetzt bei mir in den Hintergrund getreten.
Was ich dir hier eigentlich sagen wollte, dass ich kritisch mit meiner Ausrüstung ins Gericht gegangen bin und damit gut gefahren bin. (toitoitoi)
Ohne gestütze Schuhe wäre Laufen für mich wahrscheinlich allerdings auch nicht drin.
Scheinbar helfen dir die Einlagen deiner Orthopäden auch nicht wirklich weiter. Die Wahrscheinlichkeit, an fünf Pfuscher hintereinander zu kommen, ist ja ziemlich niedrig. Ich weiß nicht, was du bisher alles versucht hast.
Vielleicht ist das Problem ja auch woanders zu suchen, z.B. Laufstil? Nur mal so als Denkanstoss.
btw: Lieber Gott, lass Gueng diesen Thread nicht finden. Amen.
Gruss Thomas
.